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Apfelstrudel mit Rosinen, Walnüssen und Vanillesoße from scratch

Autorenbild: Christina
Christina
vor 1 Tag
3 Min. Lesezeit


Teig:

  • 80 g Wasser, Zimmertemperatur

  • 15 g neutrales Öl (ich habe Rapsöl genommen)

  • 2,5 g Zitronensaft oder Essig

  • 1/8 TL Salz

  • 145 g Mehl, Typ 405 oder 550, ich empfehle eine Kombi aus Beiden


Füllung:

  • 20 g Butter, geschmolzen + etwas mehr zum Bestreichen

  • 50 g Semmelbrösel*

  • 650 g Äpfel

  • Saft einer halben Zitrone

  • 20-30 g Zucker

  • 1 TL Zimt

  • Walnüsse**

  • 40 g Rosinen***


*Ich hatte keine Semmelbrösel da und habe einfach Brot vom Vortag bei 120 Grad

15 Minuten lang im Ofen geröstet und danach im Mixer zerkleinert.

**Walnüsse unbedingt vorher in der Pfanne anrösten, was das Aroma verstärkt und sie knackiger macht.

***Rosinen: 1-2 Stunden vorher mit Wasser abwaschen, danach 15 Minuten im warmen Wasser einweichen. Das Wasser danach abgießen und 2-3 EL Rum zu den Rosinen geben und diese darin für 30 Minuten bis 1 Stunde ziehen lassen. Wer keinen Rum mag, kann die Rosinen einfach nur in Wasser einweichen. Die Rosinen werden dadurch wieder schön weich und aufgeplustert und schmecken so viel besser. Am Ende den Rum (oder das Wasser) abgießen und die Rosinen auf Küchenpapier auslegen. So können sie nun etwas dehydrieren, am besten für 1 Stunde.



Zubereitung:

  1. Wasser, Öl, Zitronensaft und Salz in einer Schüssel vermischen, die Hälfte des Mehls dazugeben. Mit einem Holzlöffel oder Silikonspatel 1 Minute lang verrühren, danach das restliche Mehl dazugeben.

  2. Den Teig nun 10 Minuten kneten. Dies hat bei mir die Küchenmaschine gemacht. Danach 1/2 TL Öl in eine Schüssel geben und gut im unteren Bereich der Schüssel verteilen sowie die Teigkugel darin wenden, damit der Teig komplett mit Öl umhüllt ist. Den Teig jetzt mindestens 1 Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

  3. Die Butter in einer Pfanne zum Schmelzen bringen und darin die Semmelbrösel wenden und leicht anrösten. Es sollte herrlich duften und die Brösel sollten etwas Farbe annehmen.

  4. Die Äpfel schälen, entkernen, vierteln und in dünne Scheiben schneiden, welche nochmal halbiert werden können (nach Gusto). Den Saft einer halben Zitrone über die Äpfel geben, damit diese nicht braun werden.

  5. Zucker & Zimt kombinieren und etwas verrühren.

  6. Den Teig nun auf einer bemehlten Fläche ausrollen, auf circa 35 cm Durchmesser. Danach anfangen den Teig langsam zu dehnen. Dafür kann man den Teig auf ein bemehltes Küchentuch legen. Hier einfach etwas mit Gefühl arbeiten. Wenn der Teig irgendwo reißt ist es überhaupt nicht schlimm. An dieser Stelle würde ich dann einfach nicht mehr dehnen. Der Teig sollte so dünn werden, dass man durchschauen kann.

  7. Die rechte Hälfte des Teiges nun mit der geschmolzenen Butter bestreichen, auf die linke Seite des Teiges die Semmelbrösel geben.

  8. Auf die Semmelbrösel werden nun die Äpfel verteilt, darauf dann die Rosinen & Walnüsse sowie zuletzt der Zucker-Zimt-Mix.

  9. Den Teig nun mit Hilfe des Küchentuchs aufrollen (siehe Video) und mit der geschmolzenen Butter bestreichen.

  10. Den Strudel nun bei 190 Grad Ober-/ Unterhitze im vorgeheizten Ofen 40 Minuten lang backen.

  11. Ich habe den Strudel kurz vor Ende der Backzeit noch einmal mit Butter bestrichen, einfach weil ich noch Butter übrig hatte.


Genießen!




Wer auch noch eine super leckere Vanillesoße dazu schlemmen möchte:


Für circa 4 Portionen:

250 ml Milch, mind. 3,5% Fett

1/2 Vanilleschote

30 g Zucker

3 Eigelb

Etwas Rum, optional


  1. Eigelb und Zucker schaumig rühren (am besten mit der Küchenmaschine).

  2. Die Vanilleschote aufritzen und die Samen mit einem Messer rauskratzen und in die Milch geben. Auch die "leere" Vanilleschote in die Milch geben und erhitzen (nicht aufkochen).

  3. Sobald die Milch sehr heiß ist, ein paar Löffel von der Milch in die Eiermasse geben und verrühren. Ich fange langsam an (1-2 EL) und gebe dann bis zu 10 EL dazu. So ist die Eiermasse temperiert und kann nicht mehr stocken. Die Eiermasse danach zur restlichen Milch zurück in den Topf geben und nun wieder erhitzen. An dieser Stelle sehr aufpassen und vorsichtig sein: Den Herd nur auf mittlerer Stufe einschalten und die Soße beständig mit einem Silikonspatel oder Holzlöffel rühren. Sobald die Soße merklich dicker wird, den Topf vom Herd nehmen und die Soße in ein anderes Behältnis geben, damit sie nicht im heißen Topf stocken kann.






 
 
 

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